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Glyphosat, Gülle & Co. der Killer lauert auf Wiesen & Feldern

"Warum Pestizide & Gülle so gefährlich für unsere Hunde sind"

Es ist Frühling, es wird langsam wärmer, die Wildkräuter sprießen und die Insekten summen wieder durch die Gegend. Heißt für mich, vorbei mit den entspannten Gassigängen an den Feldern und Wiesen bei uns im sehr landwirtschaftlichen Müsnterland. Ab jetzt ist es Zeit mit dem Dave nicht mehr an den Feldern spazieren zu gehen. Denn noch gestern habe ich es wieder in voller Aktion auf vielen Feldern gesehen. Glyphosat! Die Landwirte sind wieder dabei das Pestizid/Insektizid und Nervengift auf die Felder aufzubringen.


Für unsere Hunde absolut gefährlich, nicht nur Glyphosat sondern auch Gülle (Flüssigmist/Kot) warum das so ist erfahrt ihr im heutigen Blogpost, wie ihr eure Hunde im Frühjahr schützen könnt und welche wissenschaftlichen Untersuchungen es zu diesem Thema gibt. Ich möchte euch keine Angst machen, das liegt mir nicht Nahe.


ABER! Es ist wichtig darüber aufzuklären und als Hundebesitzer bescheid zu wissen, wenn der Hund plötzlich im Frühjahr immer zur gleichen Zeit gesundheitlich

Probleme hat.


Mein Hund, der Dave hat jedes Jahr zur gleichen Zeit (jetzt um Ostern) Probleme, er ist alllgemein sehr Darmsensibel. Sobald Glyphosat in der Luft liegt geht es bei ihm los.

Sogar wenn ich nicht an den Feldern laufen gehe. Denn über das Grundwasser wird das Pestizid auch in Gebiebe gebracht wo eigentlich nicht gespritzt werden darf.


Was ist Glyphosat?

Das meist eingesetzte Pflanzengift der Welt. Glyphosat ist ein Breitbandherbizid. Es tötet jede Pflanze. Je häufiger glyphosathaltige Pestizide angewendet werden, desto eher entstehen allerdings auch resistente Populationen von Beikräutern, die durch das Mittel eigentlich vernichtet werden sollen. Glyphosat wirkt systemisch, d.h. aufgenommen über die Blätter gelangt es in alle Bestandteile der Pflanze: in Blätter, Samen und Wurzeln. Glyphosat lässt sich nicht abwaschen und wird weder durch Erhitzen noch durch Einfrieren abgebaut. Glyphosat-Rückstände halten sich etwa ein Jahr lang in Lebens- und Futtermitteln.


Auch die negativen Folgen des Glyphosateinsatzes für Tiernwelt sind erheblich. Glyphosat trägt maßgeblich zum Artensterben in der Agrarlandschaft bei.

Eine Studie aus dem September 2018 legt nahe, dass Glyphosat eine wichtige Ursache für das weltweite Bienensterben sein könnte.

Dabei ist Glyphosat in der Landwirtschaft ersetzbar, vor allem durch Pflügen und Grubbern.


Lebensbedrohlich für unsere Hunde

Auch für unsere Hunde kann das Pflanzengift gefährlich und lebensbedrphlich werden.

ich habe es beeits mehrfach bei meinem Hund erlebt welche Symptome und Nebenwirkung der Kontakt mit Glyphosat für Hunde haben kann.


Geht man davon aus, dass dieses Pflanzenschutzmittel auf vielen Feldern, Wiesen und Grünflächen eingesetzt wird, ist es nicht auszuschließen, dass Hunde, die gerne an Grashalmen nagen oder ins saftige Grün beißen, eine kleine Menge dieses Giftes zu sich nehmen.


Auch das trinken aus Pfützen oder Gewässern, Bächen und Flüssen in der Nähe dieser Felder kann dazu führen das der Hund das Gift aufnimmt.


Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die orale Verabreichung von Glyphosat an Hunden, mit einer Dosierung von 100 oder 500 mg/kg/Tag nach einem Jahr, zur Verkleinerung der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) führt.


Auch wenn kein Hund diese Menge täglich zu sich nimmt, ist es gerade für Hundehalter gut zu wissen, die sich im Frühsommer gerne und oft auf Feldern etc. aufhalten.


Typische Vergiftungserscheinungen mit Glyphosat sind...

  • Magenschleimhautreizungen,

  • Erbrechen (auch mit Blut)

  • Krämpfe

  • blutige, wässrige Durchfälle

  • Husten

  • Schockzustand

  • Herzstillstand

Letzteres passiert jedoch nur bei der Aufnahme größer Mengen.


Du kannst deinen Hund schützen in dem du ihn im Frühjahr nicht aus Flüssen, Bächen etc. in der Nähe von Landwirtschaft trinken lässt.

Auch das fressen von Gras sollte verboten werden, außer du weißt das hier defintiv kein

Pestizid genutzt wurde wie im eigenen Garten.



Unsere Lösung ist es nur noch im Wald spazieren zu gehen und nicht an landwirtschaftlichen Feldern. Denn gerade Hunde die zu chronischen Magen-Darm-Erkrankungen neigen und da sehr sensibel sind haben dann seshr häufig direkt wieder

einen Entzündungsschub. Das möchte ich einfach vermeiden.


Doch es gibt noch eine Gefahr die auf landwirtschaftlichen Feldern lauert.

Der Botulismus!!! Entstanden durch das aufbringen von Gülle auf den Feldern.


In therapeutischen Insiderkreisen liegt schon lange der Verdacht nahe, dass mancher Hund, der angeblich an einer Vergidtung verstorben ist, eventuell eher dem sogenannten Botulismus zum Opfer gefallen ist.


Mein Tierarzt hat mal gesagt "Das ist immer das Gleiche, jedes Jahr im Frühjahr häufen sich die Fälle von Hunden mit Vergiftungserscheinungen ohne erkentlichen Grund und Hunden mit starken Magen-Darm-Reaktionen!"


Was bedeutet Botulismus?

Etwas irreführend kommt der Begriff vom lateinischen “botulis”, was so viel wie Wurst/Darm bedeutet. Tatsächlich kennzeichnete der Botulismus ursprünglich eine Form der Fleischvergiftung beim Menschen. Eine Vergiftungs-Erkrankung also.


Botulismus wird durch das Toxin des Bakterium (Clostridium)botulinum verursacht.

Das Botlinumtoxin ist dabei das stärkste Nervengift, das wir überhaupt kennen!

In der Humanmedizin kennen wir das Toxin unter dem Sammelbegriff „Botox“.

Es wird beim Menschen zur Hautstraffung gespritzt und führt dabei zu gewünschten und provozierten Nervenlähmungen mit Mimikstraffung.


Bei Hunden führt Botulismus zu einigen Symptomen, die se können unerkannt

zum Tode des Tieres führen. Noch ist Botulismus jedoch in unseren Behörden als Krankheit (ähnlich wie Borreliose oder der Bornavirus) schlicht… nicht vorhanden.

Das Bundesamt für Risikobewertung BfR beschäftigt sich seit dem Jahr 2014 endlich intensiver mit diesem Thema.


Warum ist die Gülle auf den Feldern so gefährlich?

Es ist die Gülle auf unseren Feldern, die vermutlich weitaus mehr Fälle von Vergiftungen verursacht, als wir momentan annehmen.


Das Bakterium kommt überall und weltweit vor und die Sporen sind überaus widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse, Eine Zerstörung erfolgt erst bei Erhitzung und Kochen bei einer Temperatur von 120° C und einer Dauer von 30 Minuten mindestens. Unter Luftausschluss und Temperaturen zwischen 25 ° und 40° C entsteht das Gift, welches als stärkstes und bekanntestes Nervengift bekannt ist.


Ein idealer Nährboden um dieses Toxin zu schaffen, sind Kadaver von Tieren.

Gülle wird auf Bauernhöfen “gesammelt”.

In der Regel werden dazu unterirdische Gruben genutzt, um Fäkalien aus den Stallungen zu sammeln, einzufeuchten und dann im Frühjahr auf den Feldern auszubringen. Die dabei im Sammelprozess entstandenen Gase und Bakterien gelten als ausgezeichnetes Düngemittel. Bedenken wir, dass in den Güllegruben wegen der Gasentwicklung nie zu 100% geschlossen sind, und darin Mäuse und Ratten ertrinken, bzw. sich aus der Masse

nicht mehr befreien können und sterben, so haben wir einen ersten Nährboden

für das Bakterium Clostridium botulinum.

Eine zweite Quelle ist Gülle aus der Haltung von Geflügelhöfen, die sogenannte „Geflügeleinstreu“ auf den Feldern. Diese besteht in der Regel aus Sägemehl, Geflügelkot und den Kadavern von Eintagsküken.


Wir finden hier also zwei nahezu perfekte Gegebenheiten für das Vorkommen von Sporen und Bakterien des Bakteriums bolulinum und dessen toxischer Nachfolge.


Wie kommt das Gift in den Hund?


  • aus einem Wasserloch trinken, in dem ein verendetes Tier schwimmt

  • Trinken aus stehenden Gewässern

  • fressen von Kadavern oder daran lecken

  • über die Pfoten auf gegüllten Feldern

  • Gras das eingegüllt wurde

  • wälzen in der Gülle

Wie macht sich eine Vergiftung mit dem Toxin bemerkbar?

Bereits wenige Stunden nach der Aufnahme beginnen die Symptome:

  • plötzliche neurologische Ausfälle der Hinterhand

  • Lahmheiten der Hinterhand

  • Speicheln

  • Schluckbeschwerden

  • komplette Lähmung des Körpers

  • Atemlähmung

Wenn du vermutest das dein Hund eine Botulinum Vergiftung hat bringe ihn direkt zum Tierarzt, hier sollte er massiv mit Vitamin B behandelt werden so wie mit Silimarin um die Entgiftung zu unterstützen.


Wie kannst du eine Botulinum Vergiftung vorbeugen:


  • Kein Trinken aus stehenden Gewässern und Pfützen

  • Kein Betreten frisch gegüllter Felder und deren Ränder.

  • Tierkadaver in Wald meiden und darauf achten

  • Barfen? Auf ungewohnte Probleme wie Lahmheit, Ataxie etc. achten

  • Tierarzt darüber informieren, dass man rohes Fleisch füttert.

  • Nach Kontakt mit gegülltem Boden die Pfoten des Tieres reinigen und im Zweifel desinfizieren.

Keine Angst liebe Hundeleute, Glyposat ist von der EU ab 2024 komplett verboten.

Fazit - wichtig ist das man die Gefahren und Feinde kennt! Denn dann kann man wenn möglich selbst steuern wie der Hund behandlet wird, denn man kann nicht verlangen das jeder Tierarzt die Vergiftung mit den beiden Auslösern kennt.


Wenn du selbst aber diese beiden gesundheitlichen Probleme auf dem Schirm hast kannst du früh genug handeln.


Wie immer gilt - Wissen ist Macht! Wenn du dich für deinen Hund weiter entwickelst und dich zu solchen Themen fortbildest, dann ist das absolut gut für die Gesundheit seine Hundes. Danke für's lesen und teilen.


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Deine Nadine | von Krautdogs.de





Quellen: (Wild & Hund, Dr. rer. biol. vet. Daniela Koppenhöfer

© 03/2016)

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